Bastinat0rs Blog

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Der Glaubenskrieg Der Programmiersprachen

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“Hey ich hab jetzt mal $Sprache benutzt und das ist ja soooo kaputt” – sagt oft irgendwer™, der gerade seine flauschigen Platz in seinem Lieblingsframework aufgegeben hat, um sich in einer anderen Umgebung umzusehen.

Und man kann es uns Programmiern auch nicht recht machen. In Python kommt es auf Whitespaces an, für einige der pure Horror, man sieht ja nicht einmal das Zeichen, dass den Fehler verursacht. Ruby ist voller Sondernzeichen und ist irgendwie PERLig. PERL ist die einzige Sprache die vor und nach RSA-Encryption gleich aussieht, interpretierte Sprachen sind sowieso alle langsam, am besten macht man ja doch alles mit C. Aber wenn man mit C programmiert macht man alles doppelt und dreifach, und in Python ist das ja viel schöner und eleganter.

Die Disskussion, ob diese oder jene Sprache jetzt besser sei: And round and round and round she goes …

Im Grunde bleibt aber nur ein Schluss zu ziehen: Wer sich mal einen Tag mit einem anderen Framework auseinandergesetzt hat, wird immer glauben, dass sein eigener Ansatz viel besser ist, mit einem anderen umzugehen braucht nämlich Erfahrung. Der Rest ist dann Philosophie – will ich, dass mein Framework Dinge tut und es irgendwie funktioniert, ich aber nichtmal im Ansatz verstehe wieso? Will ich mein Programm auch bis zur letzten gesparten Assemblerinstruktion optimieren können? Ja, nein, vielleicht kommt es wohl doch darauf an, was ich da gerade programmiere.

PS:

Hallo Ruby, ist ja schön, dass du die Überschrift für den Blogpost nicht aus der “title” Variable nimmst, sondern automagisch aus dem Dateinamen generierst, aber dann schreib doch bitte auch das zweite “der” klein.

Folien

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Wie ich das eben so mache, begann die Vorbereitung meines letzten Vortrages mit einer evaluierung der besten html5-Folien-Frameworks, denn das ist viel spannender als die Folien zu schreiben.

Letzenendes habe ich mich für reveal.js entschieden. Und bin ziemlich begeistert vom Ergebnis. Für die Leute die ihre Folien nicht im Texteditor generieren wollen gibt es sogar einen WYSWIG-Editor - ich benutze trotzdem vim.

Killerfeature bei dem ganzen: Die Folien sind nicht linear angeordnet, sondern man kann mehrere Folien untereinander packen – tut man das nicht, gehen die Folien einfach von links nach rechts. Nutzt man die Folienanordnung aus, kann das Publikum (und auch der Vortragende ☺) viel besser den Überblick über den Roten Faden behalten.

Codefragmente

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Eigentlich wollte ich das ja nicht machen, aber wenn die FAZ Assembler abdruckt, dann darf ich C++!

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#define fucking unsigned

// sowas führt dann zu solchen schönen Funktionsdefinitionen:
O_Stream& O_Stream::operator << (void* value)
{
  return (*this << (fucking long) value);
}
Ist es nicht schön? – ja, es ist nicht schön ;-)

Canvas

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Mir fehlt ja in Vorlesungen immer was zum rumspielen, deswegen hab ich jetzt selbst mal angefangen bisschen html5-Zeitvertreib zu coden.
Hier ist das Ergebnis.

Xtreme Bahn FuckUp

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Ok – den ersten Zug hab ich noch selbst verpasst. Der nächste reicht ja auch.

Da setzt man sich also in Magdeburg in den Zug und fährt von Magdeburg aus Richtung Chemnitz, in einer Regionalbahn in der es sogar Steckdosen gibt. Natürlich merke ich genau da, dass ich das Ladegerät für den Lappy vergessen hab – aber das nur am Rande.

Auf halber Strecke nach Halle sagt die Zugbegleiterin eine Verspätung von 13 Minuten an. Umsteigezeit: 8 Minuten. Da kann man ja mal nett fragen, ob nicht vielleicht auf den Anschlusszug gewartet wird. Antwort: “Die SBahn wartet nicht auf Anschlüsse.”. ürlich schaut man dann Dank UMTS-Stick selbst bei reichsbahn.de anstatt das die Zugbegleiterin machen zu lassen. Und natürlich unterschlägt die gleich mal, dass es auch noch eine IC-Verbindung von Halle nach Leipzig gibt, mit der ich den Anschluss noch bekomme. Was tut man nicht alles um rechtzeitig anzukommen: 9,50 in den Automaten gefüttert und dann auf zum Gleis. Im Gegensatz zur Bahn-website steht dort natürlich völlig zu Recht, dass dieser Zug 15 Minuten Verspätung hat. Umsteigezeit: 7 Minuten. Und warum eigentlich 15 Minuten, wenn man sich auch um 30 Minuten verspäten kann? Danke, dass ich die IC-Fahrt bezahlen durfte.

Ich erwähnte bereits, dass die nächste SBahn schneller gewesen wäre?