“Hey ich hab jetzt mal $Sprache benutzt und das ist ja soooo kaputt” – sagt oft irgendwer™, der gerade seine flauschigen Platz in seinem Lieblingsframework aufgegeben hat, um sich in einer anderen Umgebung umzusehen.
Und man kann es uns Programmiern auch nicht recht machen. In Python kommt es auf Whitespaces an, für einige der pure Horror, man sieht ja nicht einmal das Zeichen, dass den Fehler verursacht. Ruby ist voller Sondernzeichen und ist irgendwie PERLig. PERL ist die einzige Sprache die vor und nach RSA-Encryption gleich aussieht, interpretierte Sprachen sind sowieso alle langsam, am besten macht man ja doch alles mit C. Aber wenn man mit C programmiert macht man alles doppelt und dreifach, und in Python ist das ja viel schöner und eleganter.
Die Disskussion, ob diese oder jene Sprache jetzt besser sei: And round and round and round she goes …
Im Grunde bleibt aber nur ein Schluss zu ziehen: Wer sich mal einen Tag mit einem anderen Framework auseinandergesetzt hat, wird immer glauben, dass sein eigener Ansatz viel besser ist, mit einem anderen umzugehen braucht nämlich Erfahrung. Der Rest ist dann Philosophie – will ich, dass mein Framework Dinge tut und es irgendwie funktioniert, ich aber nichtmal im Ansatz verstehe wieso? Will ich mein Programm auch bis zur letzten gesparten Assemblerinstruktion optimieren können? Ja, nein, vielleicht kommt es wohl doch darauf an, was ich da gerade programmiere.
PS:
Hallo Ruby, ist ja schön, dass du die Überschrift für den Blogpost nicht aus der “title” Variable nimmst, sondern automagisch aus dem Dateinamen generierst, aber dann schreib doch bitte auch das zweite “der” klein.